Gesellschaft für Transfer immateriellen Vermögens


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Motivation

Persönlichkeiten aus dem Umfeld des Collegiums der Tafelrunde
kamen am 21. März 2004 im Grünen Salon des Meistersaals am Potsdamer Platz in Berlin zusammen
und beschlossen die Gründung der Gesellschaft für Transfer immateriellen Vermögens (GTIV).

Initiatoren der Gründung sind Dr. Dr. Jacob Mabe (http://www.jacobmabe.de/), zum ersten Präsidialrat „Forschung” gewählt, sowie Dipl.-Ing. Carsten Pinnow (http://www.pinnow.com), erster Generalsekretär, und Dipl.-Ing. Dirk Pinnow, erster Präsident der GTIV e.V.


Die mittelständischen Unternehmen in Deutschland


Quelle: Bundesverband mittelständische Wirtschaft [BVMW]


Deutschland verliert seine Wohlstandsbasis

Die moderne Informations- und Kommunikationstechnik erlaubt zunehmend eine ortsunabhängige betriebliche Tätigkeit. Insbesondere hochformalisierte und automatisierte Wertschöpfungsprozesse lösen sich von ihrer örtlichen Bindung, so daß sie keine Standort- und Wohlstandssicherung mehr garantieren.
Verschärft wird das Problem durch die wachsende Bereitschaft auch alteingesessener mittelständischer Unternehmen - die bisher als fest verwurzelt in ihrer heimischen Region galten - im Zuge der EU-Erweiterung über einen Wegzug nachzudenken.
Gutausgebildete Deutsche in großer Zahl verlassen die im Reformstau erstarrte Bundesrepublik Deutschland.

Globalisierung und Regionalisierung sind zwei Seiten einer Medaille

Wirtschaftspolitische Großräume wie z.B. EU und NAFTA befördern die Herausbildung interkultureller Gemeinsamkeiten. Dennoch bedarf es zur Identitätsstiftung der mentalen Bindung an eine bestimmte Region und an ihre kulturellen Besonderheiten.
Kreativität und Innovation entstehen gerade durch die Konfrontation mit konkreten Problemen an einem Ort und schöpfen Lösungsansätze aus dem fachlichen und kulturellen Erfahrungsschatz des jeweiligen Umfeldes. Einem auf Effizienz und Effektivität orientierten Föderalismus, der bürgerliches Engagement und Eigeninitiativen fördert, kommt im Zeitalter der Globalisierung größte Bedeutung zu!

Das Erlöschen von Unternehmen führt zu Kulturverlust!

Die Schließung eines Unternehmens ist mehr als der bloße Verlust von Arbeits- und Ausbildungsplätzen oder Steuereinnahmen - es geht ein Stück Alltagskultur verloren. Das soziale Umfeld liegt brach: Wissen und Können versiegen oder werden exportiert, mentale und infrastrukturelle Verödung und wachsende soziale Probleme ganzer Landstriche oder Ortsteile stellen sich zunächst schleichend und dann durch Selbstverstärkung immer sichtbarer ein.
Zurück bleibt eine rein konsumtive Gewerbestruktur, die sich nur noch auf Billig-Supermärkte, Tankstellen, Imbisse, Videotheken, Spielhallen und Matratzenläden stützt, während die Quellen von Innovationen und Wachstumsanregungen - und damit Kultur - versiegen.