Ausstellung über das Kabelwerk Oberspree vom 8. September 2012 bis März 2013

Am 9. September 2012 Führung von Zeitzeugen durch die historischen Hallen des Kabelwerks

[GTIV, 21.08.2012] Das Kabelwerk Oberspree (KWO) gilt als einzigartiges Monument der deutschen Industriegeschichte – mit ihm verbindet sich der Aufstieg von Berlin zur „Elektropolis“ – der Stadt der Elektrotechnik, die die Welt veränderte. 1897 wurde das damals modernste und größte Kabelwerk Europas innerhalb weniger Monate von der AEG (Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft) erbaut. Unter der Führung von Emil Rathenau entwickelte sich eine komplexe Fabrikanlage mit einer großen Fertigungsbreite. Produziert wurde alles, was Strom fließen lässt, außerdem gab es Maschinenbau, Funk- und Fernmeldetechnik sowie Automobilbau. Mit dem KWO verbinden sich bedeutsame Leistungen auf dem Gebiet der Elektrotechnik.
Seit über einem Jahr haben ehemalige „Kabelwerker“ ihre Informationen, Dokumente, Fotos im Industriesalon zusammengetragen. Entstanden ist eine erste Ausstellung, die Bruchstücke aus der 115-jährigen Geschichte präsentiert. Maschinenteile, Kabelschnitte, Konsumgüter – aus Exponaten und Fotos entstand eine Installation, die der Einordnung bedarf. Sie erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit; vielmehr soll damit der Beginn einer langfristigen Forschung und Sammlung markiert werden, deren Ziel eine verbesserte Kenntnis und Darstellung des Industriegiganten KWO sein soll.
Am „Tag des offenen Denkmals“, am 8. September 2012, wird nun die Ausstellung „Das Kabelwerk Oberspree – Bruchstücke eines Industriegiganten“ um 12 Uhr eröffnet. Zudem wird am 9. September 2012 eine Führung von Zeitzeugen durch die historischen Hallen des Kabelwerks angeboten – Treffpunkt ist um 14 Uhr am Industriesalon Schöneweide; der Rundgang dauert etwa zwei Stunden.

Weitere Informationen zum Thema:

Industriesalon Schöneweide e.V.
Forum für Industrie-Technik-Kultur

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