Bundesprojekt Tatort Stadt sammelt individuell geprägtes Wissen der Bewohner über ihren Stadtteil

Sammlung von Stadtgeschichten, um einen Einblick in das Selbstverständnis der Bewohner, ihre Wahrnehmung des Stadtteils und ihre Definition von Lebensqualität zu erhalten

[GTIV, 17.03.2012] Jeder Bewohner und jede Bewohnerin eines Stadtteils trägt ein ganz individuell geprägtes Wissen über den eigenen Stadtteil in sich. Ein Wissen darüber, wie das Zusammenleben im Stadtteil funktioniert, über symbolische und persönliche Bedeutungen von bestimmten Orten und über die eigene Verankerung in diesem Stadtteil.
Dabei stellen sich Fragen wie „Was verbindet mich mit meinem Stadtteil?“, „Wann wird ein Stadtteil zum Zuhause?“ und „Was verspricht mir dieser Stadtteil?“.
Die Stadt Wolfsburg ist nun einer von vier Projektstandorten, für die im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Tatort Stadt“ innovative Beteiligungskonzepte von jungen Planern entwickelt wurden – dies wird vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Form eines Stipendiums unterstützt. Mit dem Projekt „Tatort Stadt“ sollen in einem ersten Schritt zwischen dem 16. und 23. März 2012 Stadtgeschichten von Bewohnern aus der Nordstadt und Heiligendorf gesammelt werden.
Gesucht werden soll nach dem persönlichen Wissen der Bewohner über ihren Stadtteil. Die Menschen vor Ort sind eingeladen diese persönlichen Kenntnisse zu teilen. Stadtgeschichten werden dort vom 16. bis 19. März 2012 tagsüber auf dem Hansaplatz in der Nordstadt und vom 21. bis 23. März 2012 tagsüber im Steinweg in Heiligendorf zwischen der Kirche und dem Discounter entgegengenommen.
Ziel der Stadtgeschichten soll es sein, einen Einblick in das Selbstverständnis der Bewohner, ihre Wahrnehmung des Stadtteils und ihre Definition von Lebensqualität zu erhalten. Einblicke, die für die künftige Entwicklung des Stadtteils relevant sind. „Tatort Stadt“ ist einem gesamtstädtischen Zukunftsprozess vorgeschaltet und wird in Kooperation mit der Geschäftsstelle „2020plus“ umgesetzt. Diese „Stadtgeschichten“ sind der erste Baustein; im Mai und Juni 2012 folgen in beiden Stadtteilen „Stadtspaziergänge“ und ein „Stadtgespräch“. Für die Durchführung sind die Geografin Lena Hummel und die Kulturwissenschaftlerin Wiebke Rettberg verantwortlich.

Weitere Informationen zum Thema:

WOLFSBURG
Tatort Stadt – EINzweidreiBLICKE

Dieser Beitrag wurde unter Nachrichten abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>