Fünfter Abend zur Industriekultur in Berlin-Brandenburg: Julius Berger zum 150.

„Bauen im Berliner Untergrund“ im Fokus am 21. September 2012 im Ludwig-Erhard-Haus

[GTIV, 19.09.2012] Die GTIV unterstützt wieder den vom Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V. (BBWA) und dem Verein für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865 (VfdGB) veranstalteten „Abend zur Industriekultur in Berlin-Brandenburg“, der sich in seiner fünften Auflage „Julius Berger zum 150.“ widmet und das „Bauen im Berliner Untergrund“ als thematischen Schwerpunkt haben wird.
Julius Berger, Jahrgang 1862, gilt als ein typischer „Selfmademan“ – mit Fleiß und Unternehmergeist arbeitete er sich aus einfachen Verhältnissen zum angesehenen Geschäftsmann empor. In der Epoche der Weimarer Republik war er international tätig und zählte zu den wichtigsten deutschen Bauunternehmern jener Zeit. Die aufziehende NS-Herrschaft wurde ihm zum Verhängnis – er trat im Dezember 1933 als Vorstandsvorsitzender der Julius Berger Tiefbau AG (JBTAG) zurück. 1942 wurde er mit seiner Frau Flora in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, wo beide den Tod fanden…
Dr. Martin Krauß, Unternehmenshistoriker der Bilfinger Berger SE nimmt Bergers 150. Geburtstag zum Anlass, an das Leben und Werk dieser bedeutenden Berliner Unternehmenspersönlichkeit zu erinnern. Dietmar Arnold, Vorsitzender der Berliner Unterwelten e.V. gewährt in seinem Vortrag „Berlin von unten“ Einblicke in die Welt der Tiefbau-Relikte vergangener Zeiten. Die Einführung in den Abend übernimmt Dr. Manfred Uhlitz, Vorstandsvorsitzender des VfdGB.

Abbildung: Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V. (mit Fotos aus dem Unternehmensarchiv der Bilfinger Berger SE in Mannheim sowie dem Philipp-Holzmann-Bildarchiv beim Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in Berlin)

Abbildung: Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V. (mit Fotos aus dem Unternehmensarchiv der Bilfinger Berger SE in Mannheim sowie dem Philipp-Holzmann-Bildarchiv beim Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in Berlin)

Faltblatt: Julius Berger zum 150. Bauen im Berliner Untergrund

„Julius Berger zum 150.
Bauen im Berliner Untergrund“
21. September 2012 um 18 Uhr
„Goldberger-Saal“ im Ludwig-Erhard-Haus, Fasanenstraße 85 in 10623 Berlin
ÖPNV-Anbindung: Bahnhof Zoologischer Garten
Die Umlage beträgt fünf Euro p.P. Anmeldungen nimmt das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv e.V. entgegen.

Weitere Informationen zum Thema:

Berlin-Brandenburgisches Wirtschaftsarchiv e.V.
Industriekulturabend “Julius Berger zum 150. – Bauen im Berliner Untergrund”

GTIV, 13.05.2012
Borsigs Name strahlt noch heute um die Welt / Vierter „Abend zur Industriekultur in Berlin-Brandenburg“ fand am 11. Mai 2012 statt

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