Wettbewerb EXIST: Ausgewählte Hochschulen erarbeiten Konzept für ganzheitliche Gründungsprofilierung

Forschungsergebnissen soll der Weg aus dem Labor in den Markt geebnet werden

[GTIV, 14.02.2012] Eine moderne Volkswirtschaft brauche Ideen und Innovationen, um dynamisch und wettbewerbsfähig zu bleiben, betont der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler. Damit Ideen, die in der Wissenschaft entstanden sind, auch erfolgreich am Markt platziert werden könnten, bräuchten wir „mutige Unternehmer“. Mit dem „EXIST“-Programm werde bewusst ein Schwerpunkt auf Existenzgründungen aus Hochschulen gelegt. So könnten noch mehr junge Menschen im Umfeld der Hochschulen vom Unternehmergeist beflügelt werden und dazu beitragen, interessanten Forschungsergebnissen den Weg aus dem Labor in den Markt zu ebnen, so Dr. Rösler.
Mit dem Programm „EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ werden seit 1998 Maßnahmen und Projekte gefördert, um das Gründungsthema an Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu verankern. Im Rahmen des Wettbewerbs „Die Gründerhochschule“ stellt das BMWi dazu über sieben Jahre rund 46 Millionen Euro für anspruchsvolle Projekte an Hochschulen bereit. Das „EXIST“-Programm wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert.
In der zweiten Runde des Wettbewerbs „EXIST-Gründungskultur – Die Gründerhochschule“, die im Herbst 2011 gestartet wurde, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) nun 20 Hochschulen ausgewählt, die in den kommenden sechs Monaten ein detailliertes Konzept für eine ganzheitliche Gründungsprofilierung erarbeiten. Deutschlandweit hatten sich 41 Hochschulen am Wettbewerb beteiligt.
Die jetzt ausgewählten Universitäten und Fachhochschulen sind aufgefordert, bis Oktober 2012 eine ganzheitliche hochschulweite Gründungsstrategie zu entwickeln:

  • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
  • Freie Universität Berlin
  • Universität Bremen
  • Technische Universität Chemnitz
  • Technische Universität Darmstadt
  • Hochschule Esslingen
  • Justus-Liebig-Universität Gießen
  • Technische Universität Hamburg-Harburg
  • Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
  • Karlsruher Institut für Technologie
  • Universität Kassel
  • Universität Koblenz-Landau
  • Universität zu Köln
  • Handelshochschule Leipzig
  • Leuphana Universität Lüneburg
  • Fachhochschule Mainz
  • Georg-Simon-Ohm-Hochschule für angewandte Wissenschaften – Fachhochschule Nürnberg
  • Universität des Saarlandes
  • Technische Hochschule Wildau (FH)
  • Bergische Universität Wuppertal

Das BMWi wird ab 2013 bis zu zehn Hochschulen mit den überzeugendsten Strategien bei der praktischen Umsetzung bis zu fünf Jahre lang finanziell unterstützen.
In der ersten Wettbewerbsrunde hatten sich im Juli 2011 bereits zehn Hochschulen mit einem überzeugenden Strategiekonzept zur Gründungsprofilierung durchgesetzt, die ausgewählt wurden. Drei Hochschulen wurden zusätzlich als „EXIST-Gründerhochschulen“ ausgezeichnet.

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