Intelligent investieren und gemeinsam gewinnen: Mitarbeiterbeteiligung im Mittelstand

Aktuelle Studie des IfM Bonn ermittelt Deutschlands Champions

[GTIV, 09.05.2007] Die aktuelle Studie „Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Familienunternehmen“ des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) dokumentiert die herausragende Bedeutung familiengeführter Unternehmen des Mittelstands für Deutschland:
Nach der im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen erstellten Recherche erzielen Familienunternehmen demnach heute bereits rund 42 Prozent aller Umsätze und stellen etwa 57 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland. Zudem weisen 95 Prozent aller 3,2 Millionen deutschen Unternehmen eine Familienunternehmens-Struktur auf.

Die Gesellschaft für Transfer immateriellen Vermögens e.V. (GTIV) in Berlin rät mittelständischen Unternehmen, jetzt das Instrument der Belegschaftsbeteiligung zur frischen Kapitalversorgung zu nutzen, um gemeinsam Erweiterungen und Konsolidierungen zu finanzieren. „Der Wertschöpfungsmotor ist angesprungen – jetzt muss er rund laufen!“, sagt GTIV-Gründungsmitglied und – Generalsekretär Carsten Pinnow.
Pinnow sieht in der Einbindung des Personals in das finanzielle Unternehmens-Schicksal Deutschlands Erfolgsmodell für einen soliden wirtschaftlichem Aufschwung. Der Deutsche Mittelstand, insbesondere in Gestalt familiengeführter Traditionsunternehmen, erlaube Unternehmerinnen und Unternehmern und ihren Angestellten ein vielfaches „Sowohl-als-auch“:

  • Internationalisierung durch erstklassige Produkte mit Weltmarktbedeutung einerseits, Regionalisierung durch Identifikation mit der Heimat, ihren kulturellen Schätzen und ihren potenzialreichen Menschen andererseits.
  • Gesellschaftliche Verantwortung im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft etwa als Arbeitgeber und Ausbilder zum einen, offensives Gewinnstreben zum Nutzen aller am Erfolg Beteiligten zum anderen.
  • Kontinuität durch Wahrung sozialer Standards und Wertschöpfung am Standort Deutschland, aber auch Flexibilität durch hochmotivierte, in eine Schicksalsgemeinschaft eingebettete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Es gebe aber kein Patentrezept, warnt Pinnow, vielmehr brauche jedes Unternehmen nach seinen Bedürfnissen ein individuelles Beteiligungskonzept, dass einen fairen Interessenausgleich beider Parteien ermögliche und sich auch gerade in Krisenphasen bewähre. Denkbar seien darlehens- oder eigenkapitalorientierte Beteiligungslösungen, wie auch Mischformen. Pinnow rät: „Wecken Sie jetzt den Unternehmergeist in allen Abteilungen – dann ernten Sie gemeinsam den Erfolg!“

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